Die allgegenwärtige Bedrohung durch grüne Laserpointer und der Bedarf an robusten militärischen, taktischen und luftfahrttauglichen Schutzbrillen wie Revisions LazrBloc™ GF-8-Schutzscheiben

DIE WACHSENDE GEFAHR DURCH LASERBEDROHUNGEN

Inmitten eines Straßenkampfeinsatzes sind die Augen weit geöffnet und die Abzüge können blitzschnell betätigt werden. Bei kontrollierten Luftfahrtmanövern sind Präzision und Konzentration mehr als überlebenswichtig. Bei einer Vielzahl von Strafvollzugsaufgaben stehen Geschwindigkeit und Genauigkeit im Vordergrund. Stellen Sie sich vor, auf dem Höhepunkt einer solch druckgeladenen und intensiven Situation plötzlich die Sehfähigkeit zu verlieren. Das ist die mögliche, gewollte oder ungewollte Auswirkung von Laserstrahlen und das ist das Szenario, in dem Strafvollzugsbeamte, Militärpolizisten und Piloten vermehrt zum Opfer von Laserangriffen werden. Im Bruchteil einer Sekunde können Laserstrahlen zu Sehstörungen oder sogar Schäden am Auge führen. Das Gefahrenpotential steigt in Situationen, in denen jede Sekunde zählt.

Die Lasertechnologie (LASER = Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation/Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung) hat schon seit Langem das Interesse von Militärs auf der ganzen Welt geweckt. Allerdings gibt der problemlose Zugang zur Lasertechnologie, die einfach über unterschiedliche Kanäle, einschließlich Online-Plattformen, bezogen werden kann, sowohl in der Politik als auch in der Privatwirtschaft Anlass zu wachsender Sorge. Der allgemeine Lasermarkt erfreut sich seit über einem Jahrzehnt großer Beliebtheit, nicht zuletzt dank einer neuen, billigeren Technologie in allen Bereichen. Die daraus resultierende Verbreitung der Technologie birgt neue Gefahren, denen es zu begegnen gilt. Bisher konnte der steigenden Zahl an Vorfällen jedoch keine gleichwertige oder zumindest ausgleichende Antwort auf diese Bedrohung gegenübergestellt werden. Die Fälle von böswilliger Lasernutzung nehmen zu und es ist an der Zeit, dieses Problem anzugehen und zu beseitigen.

STEIGENDE ZAHL AN VORFÄLLEN UND ZUNEHMENDES BEWUSSTSEIN

Auf der ganzen Welt haben die Berichte über Laserangriffe gegen Strafvollzugsbeamte, Abgeordnete und Piloten einen historischen Höhepunkt erreicht. In so unterschiedlichen Regionen wie Kanada, den USA, Irland, Thailand, Griechenland, Ägypten und Italien werden Laser bei Demonstrationen großangelegt gegen Bereitschaftpolizeikräfte eingesetzt. Obwohl es kaum möglich ist, die aktuelle Entwicklung auf eine einzige Statistik zu reduzieren, gibt es zwei eindeutige Tendenzen: Diese Vorkommnisse treten immer häufiger auf und sind vor allem besser organisiert. Die Verwendung von optischen Lasern bei Demonstrationen hat ihren Bekanntheitsgrad durch einige publikumswirksame Vorfälle deutlich gesteigert – in Seattle, Washington, richteten Demonstranten bei einem WHO-Gipfel Laserpointer auf die Augen der Ordnungshüter; in Genua in Italien nutzte die versammelte Menge ca.1.000 Spiegel, um die Laserstrahlen auf die Einsatzkräfte zurückzureflektieren[i]. Ein anderer Vorfall wurde 2013 aus Kairo berichtet, bei dem beobachtet wurde, wie Dutzende grüner Laserpointer auf die über dem Tahrir-Platz kreisenden Helikopter sowie auf Regierungsgebäude, Polizei und teilweise sogar auf Demonstranten des anderen Lagers gerichtet wurden[ii]. Demonstranten und Randalierer setzen Laser immer erfolgreicher gegen Einsatzkräfte ein, was zu Sehstörungen, Ablenkung, Orientierungslosigkeit bis hin zum völligen Verlust der Einsatzfähigkeit der Beamten führt. Im Januar 2016 machte ein ähnlicher Vorfall erneut Schlagzeilen. Bei einer Such- und Rettungsaktion für 12 vermisste Marinesoldaten vor Oahu sah sich ein Flugzeug der Küstenwache des Typs C-130 nach wiederholten und anhaltenden Laserangriffen auf das Cockpit gezwungen, seinen Kurs zu ändern[iii]. Im darauffolgenden Monat war ein kommerzieller Flug von Virgin Atlantic mit 252 Passagieren an Bord auf dem Weg von London nach New York zum Umkehren gezwungen. Die Crew meldete einen „medizinischen Notfall“, nachdem einer der Piloten von einem Laser angegriffen worden war[iv].

Zahlreiche Luftfahrtbeschäftigte und -organisationen auf der ganzen Welt sowie staatliche Behörden sind auf größere Dringlichkeit und höhere Wachsamkeit in dieser Hinsicht eingestellt[v]. Laut der US-Bundesbehörde für Luftfahrt (FAA - Federal Aviation Administration) waren Laser die Ursache von 6.624 gemeldeten Vorfällen im Vergleich zu 3.894 im Jahr 2014[vi]—diese Zahlen haben sich von den 46 gemeldeten Vorfällen im vorausgegangenen Jahrzehnt dramatisch erhöht[vii]. Zwischen 2004 und 2015 konnte eine 114-fache Steigerung beobachtet werden. Diese Bedrohung ist auch nicht ausschließlich auf die USA beschränkt, denn von derartigen Vorfällen wurde in vielen Ländern auf der ganzen Welt berichtet. Eine Studie des britischen Pilotenverbandes BALPA (British Airline Pilots’ Association) hat ergeben, dass die Hälfte aller Piloten in den vergangenen 12 Monaten Opfer eines Laserangriffs geworden ist. Die Angriffsserie erreichte ihren Höhepunkt als ein Pilot von British Airways aufgrund eines während der Landung in das Cockpit gerichteten Lasers eine Netzhautverbrennung erlitt – die bisher schwerste Verletzung eines britischen Piloten aufgrund einer Laserattacke[viii]

DIE VIELSCHICHTIGEN PROBLEME MIT LASERN

Mit der von Jahr zu Jahr rapide zunehmenden Anzahl an Vorfällen und der in die Reichweite von Friedenssicherungsagenturen in aller Welt vordringenden Bedrohung scheint eine stärkere Gesetzgebung und Regulierung unvermeidlich. Innerhalb der Anwenderkreise kommerzieller Laser ist allgemein bekannt, dass die aktuellen Vorschriften zur Lasertechnologie langjährige und große Lücken enthalten, die es vollkommen legal machen, potenziell gefährliche Laser mit höherer Leistung zu erwerben. Das bedeutet nicht nur, dass der Vertriebsfluss der Lasertechnologie nicht vollständig geregelt ist, sondern auch, dass die Leistung von Lasern, die auf dem offenen Markt die Besitzer wechseln, relativ unbeschränkt ist. Die Sicherheitsparameter der Geräte sind den Anwendern möglicherweise nicht vollkommen klar oder können leicht zu böswilligen Zwecken genutzt werden. Zurzeit ist die Höchstleistung eines der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglichen Laser-Pointers auf 5 Milliwatt (USA) oder 1 Milliwatt (Großbritannien) beschränkt[ix]. Es sind jedoch Handlaser mit viel höherer Leistung erhältlich und in rechtlicher Hinsicht legal, so lange sie nicht zu Pointer- oder Laserstrahl-Displayzwecken beworben werden. Außerdem haben unabhängige Studien gezeigt, dass viele, wenn nicht sogar die Mehrzahl der kommerziell erhältlichen Laser-Pointer falsch eingestuft sind. Ihre Abgabeleistung übertrifft häufig die Compliance-Werte, die von dem entsprechenden US-amerikanischen Regelwerk (Code of Federal Regulations) vorgeschrieben werden[x]. Zusätzlich zu diesen gesetzlichen Mängeln bleibt es prohibitiv schwierig für die Strafverfolgungsbehörden, illegal ausgezeichnete oder vertriebene Laser zu verfolgen.

Daraus folgt, dass die aus Lasern resultierende Gefahr nur sehr schwer in den Griff zu kriegen ist, eben weil die Gefahr sehr oft verborgen bleibt. Da es sich bei Lasern um stark fokussierte, einzelne Lichtstrahlen mit verdichteten, sichtbaren und unsichtbaren Wellenlängen handelt, stellen sie für das menschliche Auge eine einzigartige Gefahr dar. Die Gefahren reichen in Abhängigkeit von der Stärke des Lichtstrahls und der Wellenlänge von grellem Licht, Blendeffekten und Nachbildern bis hin zu und einschließlich von vollständiger Erblindung. Einige der Pointer geben nicht nur sichtbares Licht (rot, grün oder blau) aus, sondern enthalten auch zusätzliche unsichtbare und gefährliche (infrarote) Strahlung, die die angegebene Lichtleistung um ein Vielfaches übertrifft. Einer der jüngsten Berichte gibt an, dass Handlaser hauptsächlich grün (in fast 95% der Fälle) im Gegensatz zu rot sind[xi]. Die Wellenlänge der meisten grünen Laser (532 nm) liegt nahe an der maximalen Empfindlichkeit eines an Dunkelheit angepassten Auges. Ein grüner Laser kann bis zu 35 Mal greller wirken als ein roter Laser mit der gleichen Leistung[xii]. Die Gefahr von temporären Auswirkungen der Laserstrahlen ist bei Tätigkeiten, die eine gute Sicht erfordern, besonders hoch.

AUGENSCHÄDEN

Die Augen sind wesentlich empfindlicher als die Haut. Daher kann gerichtete Lichtenergie potentiell permanente Augenschäden oder sogar den Verlust des Auges zur Folge haben. Der Grenzwert und die Dauer der Laserstrahlung, bis es zu einer Verletzung kommt, sind in diesem Fall geringer. Übersteigt die Laserstrahlung die maximal zulässige Bestrahlung (MZB), kann das eine Schädigung des Augengewebes nach sich ziehen. Sogar relativ preiswerte, leicht erhältliche Laser haben nachts eine Reichweite von bis zu einigen Kilometern und geben nicht selten eine Energie von 50 bis 1.000 mW aus, ein Faktor, der 10 bis 200 Mal höher ist als die MZB eines sicheren Laserpointers[xiii]. Das bedeutet, dass die Augen ohne angemessenen Schutz ernsthafte Schäden davontragen können. Das wird erst bemerkt, wenn es bereits zu spät ist. Eine schwere Verbrennung der Hornhaut kann zu dauerhaftem Sehverlust, sogar nach dem Ausheilen, führen.

REVISIONS ANTWORT

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich gegen diese direkte Bedrohung zu schützen: die Neutralisierung des Lasers an der Quelle oder der Schutz der empfindlichsten Bereiche. Angesichts der Tatsache, dass Laserattacken gegenwärtig weit verbreitet sind, aber meist verborgen bleiben, ist die Herstellung von Schutzbrillenanwendungen der leichteste und effektivste Weg, um dieser zunehmend unhaltbaren Gefahr zu begegnen. Die am weitesten verbreiteten grünen Laser geben eine Wellenlänge von 532 nm aus. Preiswerte und problemlos erhältliche Lasergeräte filtern und/oder richten die Optiken womöglich nicht aus. Die grünen Laser können mit einer möglicherweise schädlichen Nahinfrarot-Komponente mit 808 nm zu böswilligen Zwecken verändert worden sein. Revision Military, der weltweite Marktführer im Bereich Schutzbrillenanwendungen, hat eine Laserschutztönung für die Zweiband-Schutzscheiben entwickelt und patentieren lassen, die 99,8% der grünen 532-nm-Laserenergie und 99% der sehr starken und schädlichen Nahinfrarot-Komponenten in handelsüblichen grünen Lasern abschirmt. Revisions patentierte Tönung kommt in der neuen ballistischen LazrBloc GF-8-Laser-Schutzscheibe des Unternehmens zur Anwendung.

Revision Military nimmt schon seit Langem eine Vorreiterrolle im Bereich ballistischer Laserschutzbrillen ein. Angesichts der steigenden, böswilligen Verwendung von grünen Lasern zur Ablenkung oder Blendung von Strafvollzugsbeamten und Militärpersonal war es dem Revision-Team ein Anliegen, diesen Einsatzkräften die besten und wirksamsten Schutzbrillen zur Verfügung zu stellen[xiv]. Die LazrBloc GF-8-Laserschutzscheibe von Revision ist mit einer einzigartigen ballistischen Schutzscheibe ausgestattet, die grüne Laserstrahlung und die hochgefährliche Nahinfrarot-Energie außerhalb des sichtbaren Lichtspektrums abschirmt, die mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar ist. Im Vergleich zu anderen getönten Schutzscheiben auf dem Markt bieten diese Modelle eine außergewöhnlich gute Farberkennung und sehr gute Durchlässigkeit für sichtbares Licht, um auf diese Weise das, bei militärischen Einsätzen so wichtige Situationsbewusstsein aufrecht zu erhalten. Anders als die meisten Schutzscheibenprodukte, die nur unter bestimmten Einsatzbedingungen verwendet werden können, stellt das Design der LazrBloc GF-8-Schutzscheibe von Revision eine austauschbare und an die jeweilige Situation anpassbare Lösung dar, die sowohl für Revisions offenes StingerHawk-Schutzbrillensystem, die Exoshield-Schutzbrillen mit extrem niedrigem Profil als auch für die anderen, Rx-kompatiblen, militärischen, offenen und Vollschutzbrillenserien des Unternehmens gefertigt werden können.

REVISIONS EINSATZ FÜR DIE INNOVATION DER BALLISTISCHEN LASERSCHUTZSCHEIBEN

Revision hat sein anhaltendes Engagement für Laserschutzprodukte bereits unter Beweis gestellt. Dieser Zusatz stellt eine Innovation auf höchstem Niveau in diesem Produktbereich dar. Revision hat die ballistischen LazrBloc GF-8-Schutzscheiben im unternehmenseigenen Forschungs- und Entwicklungslabor getestet und viele seiner Laserschutzscheiben von Drittlaboren zertifizieren lassen. In den letzten 10 Jahren wurden Hunderttausende der Laserschutzscheiben auf der ganzen Welt verkauft, einschließlich an die US-Streitkräfte, das britische, niederländische, belgische, kanadische, griechische, schwedische und deutsche Verteidigungsministerium sowie an die südafrikanische Luftwaffe. Dabei kommt es bei Revision darauf an, ein Vollsortiment an hoch beschusssicheren Laserschutzlösungen für den militärischen, taktischen, Strafvollzugs- und Luftfahrtgebrauch für eine Vielzahl von lebensgefährlichen Situationen bereitzustellen. 

 


  1. [i] Bunker, R. (1. April 2015). Use and Potentials of Counter-Optical Lasers in Riots and Terrorism. in Trends Research & Advisory.
  2. [ii] (4. Juli 2013). Egypt crisis: Why are Cairo protesters using laser pens? in Magazine Monitor BBC-Nachrichten.
  3. [iii] Seck, H.H. (18. Januar 2016). Weather, Swells and Laser Pointer Challenge Search for Missing Marines. auf Military.com.
  4. [iv] (15. Februar 2016). Virgin Atlantic flight back in UK after 'laser incident.' in BBC-Nachrichten.
  5. [v] (11. Februar 2014). Making a Point About Lasers: Protecting Aircraft from Lasers. FBI.gov.
  6. [vi] (10. Dezember 2015). Holiday Laser Displays Could Endanger Aircraft. in CBS This Morning.
  7. [vii] Nakagawara, V.B., Montgomery, R.W., Wood, K.J. (April 2011). Laser Illumination of Flight Crew Personnel by Month, Day of Week, and Time of Day for a 5-year Study Period: 2004-2008. Civil Aerospace Medical Institute, US-Luftfahrbehörde.
  8. [viii] Finnigan, L. (23. November 2015). BA pilot’s eyes damaged in Heathrow laser attack. in The Telegraph.
  9. [ix] (22. Dezember 2015). FAQ – Allgemeine Fragen. auf LaserPointerSafety.com.
  10. [x] Hadler, J., Tobares, E., Dowell, M. (1. May 2013). Random Testing Reveals Excessive Power in Commercial Laser Pointers. in Journal of Laser Applications.
  11. [xi] Nakagawara, Montgomery, und Wood. Laser Illumination of Flight Crew Personnel by Month, Day of Week, and Time of Day for a 5-year Study Period: 2004-2008.
  12. [xii] Ibid.
  13. [xiii] (11. August 2011). The unrecognized dangers of newest laser pointers. in Hilltop Times.
  14. [xiv] D’Ambrosia, D. (18. Februar 2016). Revision develops eyewear to protect pilots from lasers. in Burlington Free Press.
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